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Stadtbild, Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft, Politik und Strafen

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Stadtbild, Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft, Politik und Strafen

Beitrag  Admin am Fr 16 Jan 2015 - 11:00

Stadtbild/ Lebensweise:

Der Großteil der Stadt ist geprägt von Verwahrlosung. Eingestürzte Bauten, Ruinen, Schutt und Asche soweit das Auge reicht. Die Menschen leben zwischen Trümmern, schlafen in alten Fahrzeugen, einsturzgefährdeten Häusern oder auf offener Straße neben Ratten und streunenden Hunden. 
Doch ein kleiner Teil der einstmals prächtigen Metropole erstrahlt in einem anderen Licht. Wer das Glück hatte bereits vor der Explosion sein Geld in Rohstoffe wie Gold, Silber, aber auch Kupfer oder Stein angelegt zu haben, der war nach der Katastrophe ein gemachter Mann und konnte sich einen Wohnplatz im Rinaxer Nobelviertel sichern. Zwar findet man auch hier eher wenig Grün, dafür sind die Gebäude aber aufgebaut, saniert, veredelt und der Stadtteil kann sowohl mit einer funktionierenden Infrastruktur als auch Sicherheitspersonal aufwarten.
Doch nicht nur Menschen mit Besitz konnten sich ihren Platz auf dem Adelstreppchen erkaufen. Einigen wenigen besonders schlauen oder qualifizierten Personen war es zur Zeit des Umbruchs gelungen durch besonderes Engagement oder besondere Verdienste, ebenfalls in die Reihen der Adeligen integriert worden zu sein.

Um einen Aufstand der Slumbewohner zu vermeiden und um die Besitztümer der Oberschicht zu sichern, wurde eine 30 Meter hohe Mauer um das Nobelviertel errichtet. Es ist keinem aus dem einfachen Volk gestattet diese zu betreten, andersherum steht es natürlich jedem Elitebürger frei sich in die ungesicherten Restbezirke der Stadt zu wagen - es wird aber davon abgeraten. Wo Hunger und Elend herrschen gehört Raubmord zur Tagesordnung.

Es gibt noch einen dritten, sehr sehr kleinen Stadtteil. Ebenfalls umringt von Mauern und bewacht von Soldaten (jedoch nicht halb so gut wie im Nobeldistrikt) Hier lebt ein kleiner Prozentsatz vom Glück beseelter Normalbürger, die einer geregelten Arbeit nachgehen dürfen und denen zumindest das Bangen um ausreichend Nahrung und ein Dach über den Kopf erspart bleibt. Die Auslese erfolgte damals willkürlich vom Senat. Sie schickten Botschafter, die aus der Menge 'taugliches Material' für überlebenswichtige Aufgaben wählten. 
Heute befindet sich der Distrikt der Arbeiterklasse an der Mauer zum Nobelviertel im Osten. Der Großteil seiner Bürger wird täglich morgens aus der Stadt gebracht, um dort im hiesigen Gewächshaus zu arbeiten. Neben Obst und Gemüse werden hier Pflanzen und Kräuter angebaut, die sowohl heilende, als auch kosmetische Wirkungen besitzen (Was der Adel eben so braucht). Neben dem Gewächshaus befinden sich riesige Stallungen. Geflügel, Schweine, Rinder, Ziegen und Schafe - die komplette Bandbreite an Nutzvieh ist vorzufinden. 
Bürger die hier arbeiten dürfen sich jeden Abend eine rationierte Menge an Nahrung mit nach Hause nehmen (es wird fortlaufend erfasst wie viele Mitglieder eine Familie zählt und wo diese wohnt). Die Frage woher Arbeitskräfte genommen werden sollte sich damit erübrigen, die Regierung weiß immer genau wie hoch der aktuelle 'Bestand' ist und sollte es doch einmal zu Engpässen kommen, gibt es genug willige Arbeitskräfte in den Slums. Für den Fall eines Überbestandes wird aussortiert, dies trifft zuerst die Alten - Rinax ist kein Sozialstaat mehr, wer die geforderte Leistung nicht mehr bringen kann ist wertlos. Das gleiche gilt für Kranke, sofern ihre Heilung zu lange, zu aufwendig und zu teuer sein sollte. Für kleinere Ausfälle stellt die Regierung allerdings einen Arzt zur Verfügung.

Ganz selten kommt es vor, dass Arbeiter ins Nobelviertel beordert werden. Sie werden dort zu Dienern, Handwerkern und anderen Dienstleistungsberufen auserkoren. Sie dürfen das Nobelviertel nicht mehr verlassen (außer mit Sondergenehmigung) - zu sehr fürchtet der Adel einen Aufstand, wenn etwaige Handwerker ihren Familien oder Freunden verraten würden, welcher Luxus hinter der Mauer wartet. Ihre Behausungen befinden sich ebenfalls am östlichen Rand der Stadt, direkt an der Mauer (nur eben auf der Nobelseite) oder ggf. im Hause ihres Herren (Als Diener, Hausmädchen etc.)


[Anmerkung: Auch im Nobelviertel gibt es faktisch keine Einfamilienhäuser. Aus Platzmangel baute man früh in die Höhe. Wohnhäuser mit 15 Etage und mehr sind hier keine Seltenheit, dies bedeutet aber nicht, dass sie etwas von ihrem Luxus einbüßen. Es ist nicht ungewöhnlich, das jede Wohnung eines Komplexes einen komplett anderen Grundriss besitzt. ]

              Sicht Vom Kraftwerk auf die Slums                                             Slums 
            

Nobelvirtel



Gesellschaft:

Vor der großen Explosion herrschte ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen arm, reich und der Mittelschicht. Rinax galt als Vorreiter der Demokratie, sozialer Sicherheit und menschenfreundlicher Verhältnisse.
Seit dem Neubeginn änderte sich dies schlagartig. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist riesig, etwas dazwischen kaum mehr existent. Entweder man kann mit Gold, Silber und Edelsteinen um sich werfen oder man weiß nicht wie man die nächste Woche überstehen soll. 
In den Slums zählt das Recht des Stärkeren, erste organisierten Banden entstehen, die beispielsweise Schmiergelder von Händlern nehmen und diesen im Gegenzug Schutz gewähren. Rinax wurde zu einer menschenfeindlichen Stadt, doch es ist den Bürger unter Strafe verboten sie zu verlassen, auch wenn dies ihr Todesurteil bedeutet.
Die Ivex stehen noch unter den Slumbewohnern, es werden ganze Hetztiraden auf sie veranstaltet, weil man ihre Kräfte fürchtet. Oft halten sich diese Menschen versteckt, versuchen zu verhindern, dass irgendjemand hinter ihr Geheimnis kommt oder stellen sich gar freiwillig der Miliz, um so der Selbstjustiz der eigenen 'Nachbarn' zu entkommen.
Jeden Tag patrouillieren Soldaten durch die zerstörten Teile der Stadt und suchen nach weiteren Ivex um sie an einen zentralen Ort zu bringen von welchem aus es zur Heilanstalt geht.
Die Wissenschaftler, die unermüdlich an der Erforschung der Makoenergie arbeiten, werden vom Staat bezahlt und wohnen meist am Randgebiet des Nobelviertels. Die Oberschicht sieht sie nicht als ihresgleichen, akzeptiert aber die Wichtigkeit ihrer Arbeit, immerhin kann aus ihnen allen irgendwann ein Ivex werden.


Wirtschaft:

Jeder Bürger, der über Rohstoffe verfügt, wird vom Staat reich dafür entlohnt, erste Im- und Exporte mit umliegenden Städten werden bereits wieder vollzogen. Die Wirtschaft im Nobelviertel ist ein in sich funktionales Konstrukt, dass gänzlich abgekoppelt vom Rest der Stadt existiert. Übrigens: Nur hier wird Geld als Zahlungsmittel akzeptiert. Unterschieden werden Gold, Silber, und Kupfermünzen. (eine Goldmünze = 10 Silbermünzen, 1 Silbermünze = 10 Kupfermünzen)
In den Slums sieht das anders aus. Die Menschen kämpfen ums Überleben, ein Stück Brot ist hier so viel wert, dass man es mit dem Leben bezahlen kann. Gold und Edelsteine sind nicht viel wert - sie sind nichts was einem den Magen füllt. Für die arme Bevölkerung zählen in erster Linie Essen, Stoffe und Gebrauchsgüter für das Notwendigste. Die einzigen, die etwas mit Edelsteinen anfangen können, sind die Schwarzhändler, die oft ihre Mittelmänner im Nobelviertel haben. Diese Händler bekommen aber auch nur lediglich einen Bruchteil von dem, was einer dieser Steine wirklich wert ist - solange es allerdings, wenn vorhanden, die Familie ernährt ist es ausreichend.
Doch nur weil man als Händler seinen Lebensunterhalt bestreitet, anstatt wie der Großteil der Bevölkerung nach Verwertbarem in den Trümmern sucht, bedeutet dies längst kein besseres Leben. Die Händler müssen meist hohe Abgaben an organisierte Straßenbanden, meist in Form von Nahrung zahlen und somit bleibt ihnen selbst fast nichts mehr zum Leben.
Das Gesetzt des Stärkeren ist allgegenwärtig ...


Kultur:

Seit dem Neubeginn gibt es so einige spirituelle Organisationen oder Vereinigungen, die in den Ivex gottähnliche Lichtgestalten sehen und diese verehren. Diese 'Sektenspinner', wie sie im Volksmund bezeichnet werden, nehmen allerdings nur einen sehr geringen Prozentsatz der Bevölkerung ein.
Im Nobeldistrikt glaubt man nur an die Macht des Reichtums.

Kleidung:
Während man in den Slums auf möglichst funktionale Kleidung baut (witterungsbeständig, robust, ggf. viele Taschen um Dinge zu verstauen) ist man im Nobelviertel weniger praktisch veranlagt. Legitim ist so ziemlich alles. So kann man als Adeliger sowohl in einer festlichen Robe, als auch im feinen Anzug durch die Straßen flanieren oder zu Festen laden. Einzige Ausnahme bilden Arbeitsvorschriften - alle Bereiche nach dem Empfangsraum des Labors beispielsweise, sind Gästen strengstens untersagt und der Zutritt nur mit entsprechender Arbeitskleidung erlaubt (Kittel aus speziellem Material - nicht brennbar, resistenter gegen Säuren etc.)


Politik:

Es herrscht Totalitarismus. Die Regierung besteht aus einem Senat, der ausschließlich aus adeligen zusammengesetzt wurde. Wer sich gegen das System stellt, dem drohen hohe Strafen, bis hin zur Exekution. Schmiergelder können das Strafmaß allerdings senken.


Strafen:

Die beliebteste Straße in Rinax ist die Arbeitskolonie. Hierbei handelt es sich um die Abtragung der stark mit Makoenergie versuchten Teile der Stadt. Gegenstände mit hoher Belastung werden zum Labor am Rande des Nobelviertels, nahe der Mauer gebracht und dort von den Wissenschaftlern untersucht. Im Anschluss wird sich das Makro zu nutze gemacht, das Nobelviertel ist nämlich der einzige Bezirk, in dem weiterhin von dieser Energiequelle geschöpft wird.
An Adlige werden fast ausschließlich Geldstrafen verhängt, die Todesstrafe kommt nur selten zum Einsatz.

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